Fermersleber Badeanstalt wurde zweimal Opfer der Flammen (1926)

Die Michaelische Badeanstalt in Magdeburg-Fermersleben wurde in der Nacht vom 15. zum 16. Oktober 1926 durch ein Großfeuer vollständig vernichtet. Die ganzen Baulichkeiten einschließlich des Prahms, auf dem die Badeanstalt ruhte, sind bis auf den Wasserspiegel heruntergebrannt. (Geschichtlicher Bericht der Magdeburger Volksstimme vom 30.07.1992)

Wird mit Bericht fortgesetzt!

Quelle: Archiv Achim Gast

Das Aus der Fermersleber Grundschule

Da ich in Fermersleben geboren wurde und auch von 1955 - 1965 in diese Schule gegangen bin, kann ich es nicht verstehen, daß man diese Schule zu Beginn des neuen Schuljahres auf das Abstellgleis geschoben hat. Sie wird wohl genauso verfallen wie so viele andere Schulen in Magadeburg. Ich erlebe es ja jeden Tag, daß die Straßenbahnen voll mit Schülern sind, die durch die ganze Stadt zu ihren Schulen fahren müssen und zurück. Voller Stolz berichten die Medien von sanierten Schulen in Magdeburg. Womit sich auch sehr gern die Herren Politiker mit brüsten. Auf der anderen Seite werden Schulen geschlossen, weil sie nicht mehr Sanierungsfähig sind, verfallen und werden dann abgerissen. Wer hat denn Schuld an den Geburten-rückgang? Und den sinkenden Schülerzahlen im Osten?  Ich hoffe damit einen Diskussionsstoff entzündet zu haben.

Die Geschichte von Magdeburg - Fermersleben Teil-3 Kirche-Ende

Innen an der Kirchenmauer sind 12 Grabsteine der Familie Förster und 9 der Familie Mahrenholz. Es sind meist Schriftteppiche oder Kartuschen mit wechselnder bescheidener Umrahmung, in den Ecken teilweise Engelsflüchte oder im Aufsatz kronentragende Putten.
Die Inschriften geben in den geläufigen Formeln die Lebensnachrichten.
Hervorzuheben sind nur die beiden Figuresteine der Margaretha, geb. 1702 und des Matthias Mahrenholz geb. 1690.
Die Frau in plumper Kleidung hält eine Schriftplatte vor sich, in der Linken eine Rose. Das Gesicht ist stark bestoßen. Der Mann steht im langen Bauernrock recht bieder und Gott ergeben da, die Hände vor dem Leibe gefaltet. Der Kopf mit ganz auffallend reichem und langem Haargelock ist sicher auf gute Ähnlichkeit gearbeitet. Vor allem aber, verdient die Haltung ihr Lob, die mit seltener Treue dem Leben abgelauscht ist.
Quelle: Archiv Olaf Kempe aus den 1920-er Jahren

Die Geschichte von Magdeburg – Fermersleben Teil-2

2. Die Martin-Gallus-Kirche in Fermersleben

Das Schiff ist ein schlichter Fachwerksbau mit dreiseitigem Schluß.
In der Längsseite vier Rechteckfenster.
Glocken 1,79 cm - 1830 von Chr. H. Gettwerth in Halnerstadt.
Zur Eintracht, zum herzigen Vereine tec. - 2,73 cm - 1875 v. J. G. Große, Dresden Mc-10-4
Innen an der Kirchofsmauer sind 12 Grabsteine der Familie Förster und 9 Grabsteine der
Familie Mahrenholz.
Es sind meist Schriftteppiche oder Kartuschen mit wechselnder bescheidener Umrahmung,
in den Ecken teilweise Engelsflüchte oder im Aufsatz Kronentragende Putte.
Hervorzuheben sind die beiden Figurensteine der Margaretha, geb. 1702 und des
Matthias Mahrenholz, geb. 1690.
Quelle: Archiv Olaf Kempe

Die Geschichte von Magdeburg – Fermersleben

1. Die Martin-Gallus-Kirche in Fermersleben

Jahreszahlen, Begriffe:

[ 937, Fridurneresleba 973. Frediniaresleue 1105, Verthemers letie 1302, Yerthems-, Varmers-, Vermerslevc.j

Hertel, Lehnb. 14ff.

Bedeutung:

Pfarrdorf, 15km östlich Wanzleben, 937 von Kaiser Otto 1. mit 56 Wenden- Familien an St. Moritz (Dom) geschenkt, in die Mölnvogtei gehörig, wohin der Zins von 21 und der Zehnt von 48 Hufen, von jedem Kahn 1 esox oder 2 neue solidi denariorum (Abgaben)  zu entrichten war. Die hier befindliche Fähre (transportum) schenkte Erzbischof Heinrich 1105 dem Kloster Berge. Bei der Belagerung Magdeburgs

1550 hatten die beiden Kurfürsten Moritz von Sachsen und Joachim von Brandenburg ihr erstes Lager bei Fermersleben, wobei der Ort und die Kirche ziemlich verwüstet wurden. Die Kirche, Filial von Buckau, wurde deshalb 1563 von Erzbischof Sigismund mit der mater der neuerbauten Kirche in Kloster Berge inkorporiert, die Leute gingen aber in die (nähere) Kirche von Sudenburg.

Der quadratische Westturm in Bruchstein mit Backsteinkanten errichtet. Er hat roh spitzbogige Schallöffnungen und ein abgewalmtes Zeltdach.Das Schiff ist ein schlichter Fachwerksbau mit dreieckigem Schluß.
In jeder Langseite vier primitive Rechteckfenster. Das Innere ist völlig kunstlos.

Glocken: 1,79 cm um 1830 von Chr. H. Gerwerth in Halberstadt.

 

Quelle: Archiv Olaf Kempe †

 

Rudi-Blog

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